Gesprächstherapie Neuss Gesprächspsychotherapie Neuss

Tony Hegewald @ Pixelio.de
Tony Hegewald @ Pixelio.de

Die Gesprächstherapie, auch Psychologische Beratung nach Rogers genannt, geht zurück auf den Psychologen Carl Rogers, der mit seinem humanistischen Weltbild die Therapieform maßgeblich beeinflusste.

 

Gesprächstherapeuten bzw. Berater nach Rogers gehen davon aus, dass der Mensch an seiner seelischen Entwicklung durch Beobachtung und Erforschung seiner Psyche selbst mitwirken - und die Erkenntnisse für sein Weiterkommen gewinnbringend einsetzen kann.

 

Bei seelischen Problemen geht in der Regel viel Kraft durch die Fokussierung auf das Problem und der Aufrechterhaltung von Selbstschutzmechanismen verloren. So bleibt den Betroffenen oftmals keine Kraft mehr, sich um eine Lösung des Problems und um eine Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit zu kümmern.

 

Hier setzt die Gesprächstherapie an. Aufgabe des Gesprächstherapeuten ist es, eine At­mos­phäre zu schaffen, in der sich der Klient sicher  und wohl fühlt. In dieser geschützten Umgebung werden nach und nach Ressourcen freigesetzt, die vorher an die Probleme gebunden waren. Durch die freigewordenen Ressourcen können sich für den Klienten Lösungsansätze herausbilden, die ihn Stück für Stück von seinen Problemen befreien.

 

Es besteht allgemein der Glaube, dass ein Therapeut während einer Sitzung kluge Sprüche von sich gibt und kluge Ratschläge erteilt, die der Klient dann strikt befolgen soll. Das ist leider ein völlig falsches Bild einer psychologischen Beratung. Im Gegenteil, während einer Sitzung hält sich der Therapeut mit eigenen Lösungsvorschlägen zurück. Der Klient wird vielmehr dazu angeleitet, sich an sich selbst, seinen Zielen und Motiven zu orientieren. Oftmals ergibt sich aus dieser Selbstexploration ein Lösungsweg aus der Krise, bei der das Selbstwertgefühl des Klienten steigt und ein ungünstiges Selbstbild wird durch ein positives Selbstbild ersetzt wird.  

 

Die Therapie ist nicht nur besonders geeignet zur Behandlung von Belastungsstörungen und psychosomatischen Störungen, auch bei Problemen ohne Krankheitswert (Lebenskrisen, Liebeskummer, berufliche Belastung etc.) hat sich die psychologische Beratung nach Rogers bewährt.