Studie - CBD kann Nervengewebe schützen

Forscher der University of Louisville School of Medicine kommen zu dem Schluss, dass CBD bei der Behandlung von Alzheimer und Parkinson einen therapeutische Wirkung haben könnte. Es wird angenommen, dass der GPR3-Rezeptor an der Alzheimer-Krankheit und der GPR6-Rezeptor an der Parkinson-Krankheit beteiligt ist. Weiter heißt es, dass die „Beobachtung, dass Cannabidiol als neuer inverser Agonist sowohl am GPR3 als auch am GPR6 wirkt, anzeigt, dass etwas von den möglichen therapeutischen Wirkungen von CBD durch diese wichtigen Rezeptoren vermittelt werden könnte“. Allerdings sind die komplexen Prozesse noch nicht ausreichend erforscht, aber die aktuellen Studienergebnisse geben Hoffnung, dass CBD eine positive Rolle bei der Behandlung dieser Krankheiten spielen kann.

 

Auch Entzündungen werden unter anderem vom Endocannabinoid System gesteuert. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Cannabinoide aus der Cannabispflanze entzündungshemmend wirken können. Auch einige aktuelle Studien legen nahe, dass CBD hilfreich sein könnte.

  • Forscher der Dahlhousie University in Kanada untersuchten die entzündungshemmende Wirkung von Cannabinoiden an den Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 bei Hornhautverletzungen. Nachdem die kauterisierten Augen von Labormäusen mit CBD, THC oder dem CBD-Derivat HU-308 behandelt wurden, kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Gabe von THC, CBD und HU-308 sowohl den Schmerz als auch die Entzündungsreaktion hemmte. Während die entzündungshemmende Wirkung von THC primär über den CB1-Rezeptor vermittelt wurde, aktivierten CBD und HU-308 den CB2- sowie den 5-HT1A-Rezeptor. Cannabinoide könnten eine neuartige klinische Therapie für Hornhautentzündungen und damit verbundene Schmerzen sein, schlussfolgerten die Forscher.
  • An der Stanford University wurden drei Patienten mit der blasenbildenden Hauterkrankung Epidermolysis bullosa untersucht, die ihre Erkrankung mit CBD behandelten. Ein Patient konnte bei der CBD-Behandlung die oralen Opioidanalgetika absetzen. Zudem berichteten alle drei Patienten von einer schnelleren Wundheilung, weniger Blasenbildung und Reduzierung der Schmerzen.
  • Britische Forscher stellten im Rahmen einer klinischen Studie fest, dass CBD für die symptomatische Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen nützlich sein könnte.

Quelle: leafy.de

 

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