Die fatalen Folgen von Zucker

Die Menge macht das Gift!

 

Glukose  setzt im Dünndarm das Hormon GIP frei, weches unter anderem für die Entstehung von Fettleber und Insulinresistenz verantwortlich ist, so Professor Andreas Pfeiffer vom DIfE. Zudem wirkt GIP auf das Gehirn, indem es ein appetitanregendes Hormon steigert. So hat das Hormon Einfluss auf die Entstehung diverser Stoffwechselkrankheiten.

 

Darüber hinaus reget Fruktose die Harnsäurebildung an. Ein hoher Harnsäurespiegel kann Gicht auslösen und wird mit Bluthochdruck und Insulinresistenz in Zusammenhang gebracht.

 

Zudem führt ein Zuviel an kurzkettigen Kohlehydraten zu einem entzündlichen Milieu in Muskeln, Bindegewebe und Faszien. Dabei werden die verantwortlichen Entzündungsbotenstoffe durch von Zucker überblähten Fettzellen produziert.

 

Chronisch kann diese Energiehaushaltstörung mit zu viel Zucker im Gewebe und überschüssigem entzündlichen Insulin sogar zu Nervenschmerzen führen.

 

Es wäre also angebracht, den Zuckerkonsum deutlich einzuschränken. Eine chronische Schmerzsymptomatik kann durch die richtige Ernährung, vor allem durch den Verzicht auf Zucker,  positiv beeinflusst werden.

 

Quelle: ÄrzteZeitung.de

 

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