Heuschnupfen - Durch Akupunktur weniger Antihistaminika

Für die meisten Heuschnupfenpatienten beginnt mit der zu Frühlingsbeginn einsetzenden Blüte eine Zeit voller allergischer Symptome wie Schnupfen, Niesen, Juckreiz und Atemproblemen. Etwas Linderung verschaffen Antihistaminika, die die Effekte des symptomauslösenden Botenstoffs Histamin mindern. Oft haben diese Medikamente jedoch Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Müdigkeit.

 

Eine Studie von Wissenschaftlern der Charité-Berlin an Patienten mit Gräser- oder Birkenpollenallergie hat nun in einer Sekundäranalyse ergeben, dass sich allergiespezifische Symptome sowie auch die Häufigkeit und Dauer der Einnahme von Medikamenten mit antiallergischer Wirkung durch regelmäßige Akupunkturbehandlungen während der Heuschnupfensaison reduzieren lassen.

 

Eine Akupunkturbehandlung pro Woche während der Heuschnupfen-Saison kann eine Option darzustellen, Allergiesymptome  zu lindern und die Tage, an denen Antihistaminika eingenommen werden müssen, zu verringern. Durch die verringerte Einnahme lassen sich so auch die Nebenwirkungen der Antihistaminika verringern.

 

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Quelle: Carstens-Stiftung.de